Die IKOM, das Karriereforum der TU München, veröffentlichte kürzlich ihren aktuellen Stellenindex der offenen Anzeigen und Stellen für Absolventen. Demnach reduzierte sich die Arbeitslosigkeit in den “MINI” Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Ingeneure) um 50 Prozent – trotz der Tatsache, dass die Unternehmen im letzten Quartal 6 Prozent weniger Neueinstellungen verzeichneten.
Ein weiteres Ergebnis dieser Studie: Gegenüber dem Stand von 2003 erhöhte sich die Anzahl der Bewerber um insgesamt 40 Prozent. Trotz dieses immensen Anstiegs sank jedoch der Anteil von Akademikern, da die Zahl der naturwissenschaftlichen Studienanfänger seit 2004 stagnierte und erst im letzten Jahr wieder ein Plus verzeichnete. Aufgrund des daraus resultierenden strukturellen Mangels an Fachkräften sind die Aussichten der technisch und naturwissenschaftlich orientierten Absolventen auch in Krisenzeiten weiterhin sehr gut. Der aktuelle Stellenindex der IKOM – monatlich ermittelt auf Grundlage von mehr als 6.600 Einträgen der TUM-Jobbörse sowie unter Berücksichtigung von über 40 Arbeitsmarktindikatoren in Deutschland – bekräftigt das.
Auf dessen Basis wurde ermittelt, dass die Stellenangebote für Naturwissenschaftler im Oktober nur um 5 Prozent nachgaben. Von diesem leichten Rückgang waren zudem bei genauerer Betrachtung lediglich die Fächergruppen Mathematik und Physik betroffen, deren Index von 131 Punkten im Vorjahr auf aktuell 125 Punkte sank, während sich Biologen und Chemiker über konstante 159 Punkte freuen konnten. Bei einem Durchschnitt von 139 Indexpunkten lässt sich aber für alle Absolventen eine ungebrochen positive Entwicklung konstatieren.
Fazit: Wer sich heute entschließt, sein Studium in den “MINI”-Fächern zu absolvieren, gehört trotz Wirtschaftskrise zu den Gewinnern von morgen.
Quelle: IKOM








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